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  von Jürgen Flauger  
 
 
 
 
 
 
Freitag, 22. September 2017
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
 
 
 
 
die Beharrungskräfte in der deutschen Energiewirtschaft hätten die Branche fast ins Verderben geführt. Viel zu lange hielten die etablierten Konzerne hartnäckig an ihrem traditionellen Geschäftsmodell fest: dem Betrieb großer Kohle-, Gas- und sogar Atomkraftwerke. Während die Politik schon zum Wechsel in das neue Jahrtausend die Energiewende zu Wind- und Solarenergie beschlossen hatte, bauten Eon, RWE, EnBW und Vattenfall noch neue Großkraftwerke, sogar mit der Kohle als Brennstoff.
 
 
 
 
 
 
 
1,2
 
Milliarden Euro will Innogy bis zum Jahr 2019 in die Geschäfte mit Elektromobilität, Photovoltaik und Glasfasernetzen investieren.
 
 
 
 
 
 
 
Inzwischen haben die Chefs der Energieriesen die Zeitenwende erkannt und steuern entschlossen gegen. Das hat sich diese Woche eindrucksvoll gezeigt.
Die EnBW richtet sich mit ihrer neuen Strategie „EnBW 2025“ jetzt endgültig auf die Energiewende aus. Der Konzern setzt nur noch auf die Sparten nachhaltige Erzeugung, Netze und Vertrieb und will zum Infrastrukturpartner werden. Kohlekraftwerke spielen in den Planungen dagegen mittelfristig keine Rolle mehr.
 
 
 
 
 
Die Innogy SE, die von RWE das Geschäft mit der Energiewende übernommen hat, hat sich auch ambitionierte Ziele für die Zukunft gesetzt. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag an, vor allem in den Geschäften mit Elektromobilität, Photovoltaik und Glasfasernetzen anzugreifen und dafür bis 2019 rund 1,2 Milliarden Euro zu investieren. Unternehmenschef Peter Terium will sein Portfolio durch Zu- und Verkäufe stärken. Bis 2025 will Innogy in allen relevanten Märkten zu den drei führenden Anbietern und den ertragsstärksten Unternehmen der Branche gehören.
 
 
 
 
 
ABSCHIED VON FOSSILER STROMERZEUGUNG

Und Eon kappt endgültig das Engagement in der fossilen Stromerzeugung. Der Konzern will sein restliches Paket von knapp 47 Prozent an der Uniper SE, die bei der Aufspaltung die Kraftwerke übernommen hat, an den finnischen Versorger Fortum verkaufen. Konzernchef Johannes Teyssen kann sich dann komplett auf die neue Energiewelt konzentrieren – und darf das auch bis Ende 2021. Sein Vertrag, der noch bis Ende 2018 läuft, soll um drei Jahre verlängert werden.
 
 
 
 
 
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Vielleicht finden Sie ja die Zeit, auf unserer Website www.handelsblatt.com/energie vorbeizuschauen – es gibt einiges zu entdecken.
 
 
 
 
 


Jürgen Flauger
Teamleiter Energie/Industrie Unternehmen und Märkte
 
 
 
 
 
 
 
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Quelle: Handelsblatt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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