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  von Jürgen Flauger  
 
 
 
 
 
 
Freitag, 17. November 2017
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
 
 
 
 
Wenn ein neuer Energieanbieter an den Start geht, ist ein gesundes Maß an Skepsis angebracht. Erst recht, wenn er eine „Revolution“ ausruft. Das mag auch wirklich etwas dick aufgetragen sein, aber trotzdem sollte die Branche den Newcomer Enyway ernst nehmen.
 
 
 
 
 
 
 
Enyway ist praktisch eine Art Airbnb der Energiewirtschaft.
 
Heiko von Tschischwitz, Gründer von Lichtblick
 
 
 
 
 
 
 
Erstens steht dahinter ein Mann, der schon einmal den Markt aufgemischt hat: Heiko von Tschischwitz. Vor 19 Jahren war er einer der ersten, der nach der Liberalisierung sein Glück versuchte – und das mit Erfolg. Mit seinem Unternehmen Lichtblick setzte er sich gegen alle Widerstände durch und schuf den erfolgreichsten unabhängigen Ökostromanbieter, der inzwischen 650.000 Kunden versorgt.
 
 
 
 
 
DIGITALISIERUNG VERÄNDERT DIE ENERGIEWIRTSCHAFT

Zweitens hat Enyway ein Geschäftsmodell, das zeigt, wie sehr die Digitalisierung die Energiewirtschaft verändern kann. Der Online-Marktplatz bietet Betreibern von Wind- und Solaranlagen die Möglichkeit, sich persönlich zu präsentieren – und direkt Verträge mit den Kunden abzuschließen. Enyway kümmert sich im Hintergrund um alle Formalitäten. Im Klartext: Die Ökostromanbieter werden selbst zu Versorgern und die Vertriebsabteilungen der Energiekonzerne und Stadtwerke überflüssig. „Enyway ist praktisch eine Art ‚Airbnb der Energiewirtschaft‘“, sagt von Tschischwitz.
 
 
 
 
 
Es bleibt abzuwarten, wie viele Kunden Enyway überzeugen kann. Aber die Branche sollte sich zumindest das Geschäftsmodell einmal genau anschauen. Schließlich hat sie schon die Energiewende verschlafen.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
 
 
 
 
 


Jürgen Flauger
Teamleiter Energie/Industrie Unternehmen und Märkte
 
 
 
 
 
 
 
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Quelle: Handelsblatt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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