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  von Franz Hubik
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Freitag, 16. Februar 2018
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
 
 
 
 
im Juni 2016 erzählte der Münchener Dax-Konzern Siemens eine Geschichte im schönsten PR-Deutsch. Durch den Zusammenschluss der hauseigenen Windkraftsparte mit dem spanischen Konkurrenten Gamesa, hieß es damals, entstünde ein neuer Branchenriese, dessen Geschäfte sich „in hohem Maße“ ergänzen und „großen Wert für Kunden und Aktionäre“ schaffen würden.
 
 
 
 
 
 
 
0,7
 
Prozent Ebit-Marge erzielte Siemens-Gamesa im Geschäftszeitraum Januar bis Dezember.
 
 
 
 
 
 
 
20 Monate später entpuppt sich die Erzählung freilich als bayrisches Schauermärchen. Der Aktienkurs des fusionierten Konzerns Siemens Gamesa hat sich binnen eines Jahres beinahe halbiert. Im Geschäftszeitraum von Januar bis Dezember 2017 erzielte das in Madrid börsengelistete Unternehmen lediglich eine Ebit-Marge von 0,7 Prozent. Zum Vergleich: Vestas, die weltweite Nummer eins bei der Herstellung von Windturbinen und Rotorblättern, glänzte im gleichen Zeitraum mit einer Gewinnspanne von 12,4 Prozent.
 
 
 
 
 
ALLES SOLL BESSER WERDEN

Jetzt soll freilich alles besser werden. Siemens Gamesa verkündete seine Dreijahresstrategie und verspricht mal wieder viel. Das hehre Ziel bis 2020 lautet: „Marktführerschaft“. Gelingen soll der Sprung an die Spitze durch Einsparungen in Höhe von zwei Milliarden Euro. Die konkreten Schritte dahinter klingeln freilich so banal, dass man sich fragen muss, was das Management eigentlich bisher getrieben hat? Die Produktpalette soll gestrafft, Synergien schneller gehoben und auf Kundenwünsche flexibler eingegangen werden. Rund 6000 Mitarbeiter, fast ein Viertel der Belegschaft, müssen zudem gehen.
 
 
 
 
 
Das Strategieprogramm mit dem Namen „L3AD2020“ ist so einfalls- und visionslos, dass man zwischen den Zeilen bereits ahnt, was das eigentliche Ziel hinter der Auslagerung der Windkraftsparte bei Siemens gewesen sein dürfte: die völlige Trennung. Nun soll das margenschwache Geschäft offenbar flott mit dem Rotstift aufgehübscht werden. Ob sich mit der Aneinanderreihung von Selbstverständlichkeiten aber „mehr Wert“ für die Anleger schaffen und Begeisterung bei potenziellen Investoren entfachen lässt, darf freilich bezweifelt werden.
 
 
 
 
 
Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende im Kreise Ihrer Liebsten,
 
 
 
 
 

Unterschrift Hubik EB
Franz Hubik
Reporter Unternehmen und Märkte
 
 
 
 
 
 
 
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