Bei Darstellungsproblemen klicken Sie bitte hier
 
 
 
  von Kathrin Witsch  
 
 
 
 
 
 
 
Freitag, 18. Mai 2018
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
 
 
 
 
nur eine Woche nach der Aufkündigung des Iran-Atomabkommens hat US-Präsident Donald Trump das erste Unternehmen in die Knie gezwungen – und dann gleich einen Riesen: Der französische Ölkonzern Total beugt sich dem Druck der Amerikaner und will keinen Cent mehr investieren, solange es keine Garantie hat, von den US-Sanktionen ausgenommen zu werden.
 
 
 
 
 
 
 
3,8
 
Millionen Barrel Öl fördert der Iran lauter eigener Aussage pro Tag.
 
 
 
 
 
 
 
Dabei hatte sich wohl kaum eine Branche so große Hoffnungen nach dem Fall der Sanktionen gemacht wie die Öl- und Gasindustrie. Auf 200 Milliarden Dollar beziffert Irans Ölminister Bijan Namdar Zanganeh den Investitionsbedarf in Irans Öl- und Gassektor. Iran ist der drittgrößte Produzent in der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und fördert laut eigenen Aussagen aktuell 3,8 Millionen Barrel Öl pro Tag.
 
 
 
 
 
DAS GESCHÄFT NICHT VERMIESEN LASSEN

Während die USA aus dem Atomabkommen aussteigen, wollen die Mitunterzeichner Frankreich, Großbritannien, Deutschland, China und Russland daran festhalten und versuchen, ihre Großkonzerne zu beruhigen. Und nicht jedes Unternehmen will sich das vielversprechende Iran-Geschäft vermiesen lassen. Am Freitag verkündete das britische Konsortium Pergas International, dass es eine vorläufige Vereinbarung zur Ölförderung im Süden des Landes unterzeichnet habe.
 
 
 
 
 
Auch der britische Branchenriese Shell, der bereits seit zwei Jahren Technik an die iranische Petrochemie-Industrie liefert, hat bislang noch keinen Rückzug angekündigt. Derweil sucht die europäische Union händeringend nach Möglichkeiten, Geschäfte europäischer Unternehmen vor den US-Sanktionen zu schützen.
 
 
 
 
 
Bleibt nur zu hoffen, das Total erstmal das einzige Unternehmen bleibt, dass geplante Milliardeninvestitionen im Iran zurückstellt. Denn je mehr Firmen sich verabschieden, desto größer wird die Gefahr, dass Teheran seine Zentrifugen anschmeißt und das Atomprogramm wieder aufnimmt.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
 
 
 
 
 

Unterschrift, Kathrin Witsch, EB, Energie, Briefing, Signature
Kathrin Witsch
Redakteurin im Ressort Unternehmen und Märkte
 
 
 
 
 
 
 
Empfehlen Sie meinen Newsletter Ihren Freunden weiter
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
  DIE REDAKTION EMPFIEHLT  
 
 
 
REAKTION AUF US-SANKTIONEN
 
Ölriese Total stoppt Projekt im Iran
 
Rückschlag für den Öl-Multi Total: Der Konzern zieht sich aus einem Milliarden-Deal mit der iranischen Regierung zurück. Grund sind die US-Sanktionen.
 
LESEN SIE HIER WEITER
 
 
   
 
 
 
 
ANZEIGE
 
 
 
 
TRENDS UND ANALYSEN  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Technologie
 
Antrieb für die Zukunft
 
Neue Motoren bringen neue Anforderungen. Mit Automobilexperten entwickelt BP effiziente, motorschonende Kraftstoffe. Zum Beitrag
 
 
 
 
Petrochemie
 
Alltägliche Produkte – innovative Technologie
 
Ohne Petrochemie kein Smartphone: BP treibt weltweit innovative Technologien für eine effiziente Produktion voran. Zum Beitrag
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TOP-THEMEN
 
 
 
 
 
Grundsatzerklärung
 
Eon, RWE und Innogy schließen Kündigungen aus
 
Nach der Zerschlagung regiert bei Innogy die Unsicherheit. Nun versuchen Eon und RWE die Mitarbeiter mit einer Grundsatzerklärung zu beruhigen.
 
 
 
 
Enormer Preisdruck
 
Nordex und Senvion starten im Krisenmodus ins Jahr
 
Schrumpfende Auftragseingänge, sinkende Umsätze und ein schwacher Ausblick: Die deutschen Windradhersteller starten verhalten ins neue Jahr.
 
 
 
 
In früher Phase abgewehrt
 
Generalbundesanwalt ermittelt nach Cyberangriff
 
Die Generalbundesanwaltschaft sucht nach den Hackern vom Angriff auf den Energiekonzern. Es gelang ihnen, ins Netzwerk einzudringen.
 
 
 
 
Mögliches Umweltverbrechen
 
Forscher finden Ozonkiller in der Atmosphäre
 
US-Forscher haben verdächtige Messwerte eines Ozonkillers in der Atmosphäre entdeckt. Wird der eigentlich verbotene Stoff irgendwo illegal produziert?
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
Öko-Paradies
 
Schweden bauen Wohnung im Gewächshaus
 
Der Architekt Bengt Warne plant von Glas umgebene Häuser, von der Sonne erwärmt und ganzjährig grün. Ein schwedisches Paar hat nun ein solches gebaut.
 
 
 
 
Induktives Laden
 
Autobranche kämpft
gegen Kabelsalat
 
BMW, Kia und Continental arbeiten am induktiven Laden. Erste Modelle können bereits auf Ladekabel verzichten – und auch der Wirkungsgrad wächst.
 
 
 
   
 
ANZEIGE
 
 
 
 
  AUCH INTERESSANT  
 
 
 
HOCHLEISTUNGSLASER LCLS
 
Der schnellste Wasserkocher der Welt
 
In einigen Billiardstel Sekunden haben Forscher Wasser von Zimmertemperatur auf 100.000 Grad Celsius erhitzt. Natürlich nicht nur zum Spaß.
 
LESEN SIE HIER WEITER
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ZAHL DER WOCHE
 
75
 
 
  Femtosekunden dauert der Prozess, Wasser mit dem Freie-Elektronen-Laser LCLS von Zimmertemperatur auf 100.000 Grad Celsius zu erhitzen.  
 
Quelle: Handelsblatt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Empfehlen Sie meinen Newsletter Ihren Freunden weiter
 
 
 
 
ANZEIGE
  BP Banner neu
 
 
 
 
 
 
   
 
 
Fügen Sie bitte die E-Mail-Adresse energiebriefing@mailservice.handelsblatt.com Ihrem Adressbuch oder der Liste sicherer Absender hinzu. Dadurch stellen Sie sicher, dass unsere Mail Sie auch in Zukunft erreicht.

Dieser Newsletter wurde an max.mustermann@mailservice.handelsblatt.com gesendet. Wollen Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten, klicken Sie bitte hier.

Verantwortlicher im Sinne des § 55 Abs. 2 RStV: Sven Afhüppe
Handelsblatt GmbH, Toulouser Allee 27, 40211 Düsseldorf
Geschäftsführung: Frank Dopheide, Ingo Rieper, Gerrit Schumann
AG Düsseldorf HRB 38183, UID: DE 812813090
Verantwortlich für die Anzeigen: iq digital media marketing gmbh, Toulouser Allee 27, 40211 Düsseldorf, Internet: www.iqdigital.de