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  von Kathrin Witsch  
 
 
 
 
 
 
 
Freitag, 21. September 2018
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
 
 
 
 
zwischen Feldern, Windrädern und Solarmodulen am Rande Erfurts wird sie stehen: Deutschlands erste Batteriezellfabrik. Produzieren aber wird hier CATL, Chinas größter Batteriezellenhersteller. Ein Weckruf, der die deutsche Industrie endlich aus ihrem Dornröschenschlaf reißen sollte.
 
 
 
 
 
Einer scheint nun zumindest schon einmal aufzuwachen: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verkündete, den Bau einer Batteriezellfabrik für Elektroautos anschieben und dafür jetzt auch Steuergelder lockermachen zu wollen. Unterstützung aus Brüssel und Berlin hat er sicher, am 13. November will er alle wichtigen Player in Berlin an einen Tisch bringen – Autohersteller ebenso wie Chemie- und Energieunternehmen.
 
 
 
 
 
DEUTSCHLAND MUSS SICH RANHALTEN

Die Elite der deutschen Batterieforschung jedenfalls freut’s. Seit ihrer Wiederauferstehung vor zwanzig Jahren mahnen die Wissenschaftler stets aufs Neue, Deutschland müsse sich ranhalten, um den Anschluss nicht wieder zu verlieren. Immerhin wurde das Lithium-Ionen-Prinzip in den 70er-Jahren an der Technischen Universität in München entwickelt.
 
 
 
 
 
Jene Technologie, ohne die heute kein Smartphone, Tablet oder eben auch Elektroauto mehr auskommt. Doch während die deutsche Industrie der Brennstoffzelle den Vorrang gab, wanderte die Technik nach Asien. Der Elektronikkonzern Sony hat die Lithium-Ionen-Technologie dann in den 90ern für die Unterhaltungselektronik kommerzialisiert – die Batterieforschung in Deutschland kam zum Stillstand.
 
 
 
 
 
Heute gibt es Forschungszentren noch und nöcher – nur die Wirtschaft will nicht so recht. Außer Lippenbekenntnissen kam von den Mächtigen der Industrie bisher wenig. Da „erwägt“ Continental den Einstieg in die Zellproduktion, hier stellt VW mal eine eigene Fertigung in Aussicht. Aber wie hat es der deutsche Batteriepapst Martin Winter so schön gesagt: „Das Volk der Dichter, Denker und ‚drüber Redner‘ muss jetzt auch mal was tun“.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
 
 
 
 
 

Unterschrift, Kathrin Witsch, EB, Energie, Briefing, Signature
Kathrin Witsch
Redakteurin im Ressort Unternehmen und Märkte
 
 
 
 
 
 
 
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Quelle: Handelsblatt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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