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  von Jürgen Flauger  
 
 
 
 
 
 
Freitag, 15. März 2019
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
 
 
 
 
das Jahr 2019 soll für die großen Energiekonzerne ein historisches Jahr werden. Eon und RWE wollen sich durch ihr milliardenschweres Tauschgeschäft neu ordnen. Eon will zu einer Macht bei Vertrieb und Netz werden, RWE wieder die komplette Palette der Stromerzeugung abdecken – von Wind- und Solarenergie bis hin zu Atomkraft, Kohlestrom und Gaskraftwerken. Innogy wird dabei auf der Strecke bleiben und zerschlagen.
 
 
 
 
 
Diese Woche, in der die Konzerne allesamt die Jahresbilanzen vorgelegt haben, hat aber gezeigt, dass der Neustart sehr schwierig wird. Eon und RWE kämpfen mit schwachen Ergebnissen und schwierigen Rahmenbedingungen. Sowohl bei Eon und RWE als auch bei Innogy gingen die operativen Ergebnisse im vergangenen Jahr zurück – und auch die Aussichten für dieses Jahr sind trüb.
 
 
 
 
 
EONS VERTRIEB STEHT UNTER DRUCK

Bei Eon steht eine der zwei Säulen, auf die der Konzern künftig setzen will, mächtig unter Druck: der Vertrieb. Der Wettbewerb ist in allen Märkten hart, die Margen gering und Wachstum mühsam. In der zweiten Säule, dem Netzbetrieb, sind die Erträge zwar langfristig stabil, die Perspektiven aber auch beschränkt.
 
 
 
 
 
RWE bereitet der geplante Kohleausstieg jetzt schon Probleme: Die von Umweltschützern verhinderte Rodung des Hambacher Forsts wird 2019 das Ergebnis belasten. Und wie der Konzern den Kohleausstieg insgesamt verkraften kann, hängt von den Verhandlungen mit der Politik über eine angemessene Entschädigung ab. Nicht umsonst hat Vorstandschef Rolf Martin Schmitz die neue Sparte erneuerbare Energien, die der Konzern nach dem Tauschgeschäft wieder betreiben will, als Hoffnungsträger herausgestellt.
 
 
 
 
 
Für Eon und RWE gilt jedenfalls: Der Deal mag spektakulär sein, ob er ein Erfolg wird, müssen beide Konzerne jedoch erst noch beweisen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,
 
 
 
 
 


Jürgen Flauger
Teamleiter Energie/Industrie Unternehmen und Märkte
 
 
 
 
 
 
 
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